Sport nach Permanent Make-up: was ist erlaubt und ab wann
Nach einer Permanent Make-up Behandlung fühlen sich viele schnell wieder fit und möchten ihren gewohnten Alltag aufnehmen. Gerade sportliche Aktivitäten gehören für viele fest dazu. Trotzdem ist Sport nach Permanent Make-up ein Thema, bei dem Zurückhaltung wichtig ist. Die Haut ist frisch behandelt, empfindlich und braucht Zeit, um sich zu regenerieren. Wer hier zu früh startet, riskiert ein ungleichmäßiges Ergebnis.
Sport nach Permanent Make-up – warum eine Pause wichtig ist
Direkt nach dem Permanent Make-up beginnt die Heilung. In dieser Phase ist die Haut offen für äußere Einflüsse und besonders sensibel. Sport erhöht die Durchblutung, die Haut erwärmt sich und es entsteht Schweiß. Genau das kann dazu führen, dass Pigmente schneller aus der Haut gedrückt werden. Zusätzlich kann Reibung durch Handtücher oder Kleidung die Haut reizen.
Besonders bei frischen Augenbrauen, Augen oder Lippen kann Sport das Ergebnis negativ beeinflussen. Die Farbe kann ungleichmäßig heilen oder stärker verblassen als gewünscht. Auch kleine Entzündungen oder verlängerte Heilungszeiten sind möglich. Deshalb wird Sport nach Permanent Make-up grundsätzlich nicht sofort empfohlen. Eine kurze Pause hilft, die Haut zu schützen und das Ergebnis langfristig schöner zu machen.
Wie lange kein Sport nach Permanent Make-up empfohlen wird
Die Frage wie lange kein Sport nach Permanent Make-up beschäftigt viele Kundinnen. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da Hauttyp, Stoffwechsel und behandelte Zone eine Rolle spielen. In der Regel werden jedoch mindestens 7 bis 10 Tage Sportpause empfohlen. In dieser Zeit sollte der Fokus klar auf Ruhe und Hautschutz liegen.
In diesen Tagen sollte auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden, bei denen man stark schwitzt oder die Haut mechanisch belastet wird. Dazu zählen intensives Training, Joggen, Kraftsport oder Kurse mit viel Bewegung. Auch sportliche Aktivitäten in geschlossenen, warmen Räumen können problematisch sein. Leichte Spaziergänge sind meist unproblematisch, solange die Haut trocken bleibt.
Nach etwa zehn Tagen ist die Haut oberflächlich meist geschlossen, der Heilungsprozess läuft aber weiter. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, steigert sportliche Aktivitäten langsam und achtet genau darauf, wie die Haut reagiert. So lässt sich das Permanent Make-up besser schützen und das Ergebnis bleibt gleichmäßig.
Schwitzen, Hitze und Sauna – warum das PMU darunter leidet
Schweiß und Hitze gehören zu den größten Feinden von frischem Permanent Make-up. Schweiß enthält Salze, die die Haut reizen und Pigmente beeinflussen können. Dadurch kann es zu ungleichmäßigen Farbverläufen kommen, besonders bei Lippen und Augenbrauen.
Auch Sauna und Dampfbad sind in den ersten Wochen keine gute Idee. Viele fragen sich: warum keine Sauna nach Permanent Make-up? Die starke Hitze weitet die Poren, die Haut wird stark durchblutet und Pigmente können sich schneller lösen. Das erhöht das Risiko, dass die Farbe schneller verblasst oder fleckig abheilt.
Wichtig für eine gute Nachsorge ist es, die Haut in den ersten Tagen ruhig zu halten. Dazu gehört:
auf Sauna und Solarium zu verzichten
starke Hitze und Schweiß zu vermeiden
die Haut sauber und trocken zu halten
Nach einigen Tagen, wenn die Haut sich beruhigt hat, kann man langsam wieder in sportliche Routinen einsteigen. Wer geduldig ist und seinem Körper Zeit gibt, wird mit einem gleichmäßigen Ergebnis belohnt. Sport gehört zum Alltag, Permanent Make-up auch – mit der richtigen Pause lassen sich beide problemlos miteinander verbinden.